Regina Page
Der Albtraum begann mit 7 Jahren.
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      Resümee einer endlos hoffungslosen Geschichte

      Im Jahr 2003 haben wir uns zuerst mit 8-10 Betroffenen,es war der Artikel im Spiegel, der uns zusammenbrachte. Wir haben über die schrecklichen Erfahrungen unserer Heimzeit nach vielen Jahren, das erstemal gesprochen. Wir hatten uns verstanden, was uns diese Zeit im weiteren Leben angetan hat. Das Ergebnis unserer Gespräche: nur die Verdrängung hatte uns geholfen.
      Nachdem wir die Treffen in Paderborn wiederholten, kamen weitere Betroffene hinzu. Nach einigen Monaten waren wir schon hunderte, die alle endlich reden wollten. Ich habe in den ersten Jahren von vielen Betroffenen die Geschichten ihrer schlimmen Erfahrungen in den Heimen mir angehört, daß es mich wie ein Blitz traf und mein Leben total veränderte. Es war der Anfang der in Deutschland nicht nur in Deutschland eine "Lawine ins Rollen" brachte. Berichte von ungehörigen Ausmaß. Das Schweigen war vorbei. Die Schicksalsgemeinschaft ehemaliger Heimkinder ist heute kaum noch überschaubar. Weitere Opfer melden sich. Entschlossen, als Betroffene, Offenstehendes von ehemaligen Heimkindern in kirchlichen und staatlichen Einrichtungen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, hatte ich mich entschlossen, weiter Betroffenen zur Seite zu stehen. Es waren bis jetzt, Jahre der Erfahrungen von vielen Ereignissen, die mich an eine Gerechtigkeit für uns zweifeln lassen. Politiker, Kirchenleute und viele andere, die uns zur Seite stehen wollten, haben sich zurück gezogen. Warum auch immer....! Die Abgeordneten vom Petitionsausschuss (die Petition hatten wir 2006 eingereicht)waren entsetzt über die Berichte von 8Betroffenen. Einmalig in der Bundesrepublik, das dort 4 Sitzungen in einer Sache behandelt wurden. Ich vermisse heute die Anteilnahme von damals bei der Anhörung beim Petitionsausschuss, von den Abgeordneten im Deutschen Bundestag. Entsetzt war ich, als die Berichte aus den Eliteschulen in den Medien gezeigt wurden. Vor allen Dingen, wie schnell daraufhin reagiert wurde, während wir aus einfachen Verhältnissen mit unseren schlimmen Geschichten aus den Erziehungshöllen seit Jahren um Anerkennung unseres Leid kämpften. Ein trauriges Spiel der "Mächtigen" mit den Betroffenen.

       

      Im Jahr 2009 konstituierte sich der

      "RUNDE-TISCH-HEIMERZIEHUNG" Berlin.

      Auf Empfehlung des Petitionsausschuss des Deutschen

      Bundestages. Nach vier Anhörungen von Betroffenen und Institutionen der Verantwortlichen.

      Hintergrund sind die mehr und mehr zu Tage getretenen Erlebnisse und Erfahrungen ehemaliger Heimkinder.

      Vielfach schildern Betroffene die absolut unmenschlichen Verhältnisse in Einrichtungen der öffentlichen Erziehung dieser Zeit. Sicherlich waren nicht alle Einrichtungen betroffen. Gleichwohl gab es in Deutschland eine Fülle von Heimeinrichtungen, in denen es den Kindern und Jugendlichen Jungen und Mädchen nicht gut ging. Sie erfuhren Mißachtung, Repressalien und oft auch wirtschaftliche Ausnutzung. Diese Erfahrungen und Erlebnisse haben die weiteren Entwicklungsverläufe der betroffenen Menschen oftmals nachhaltig negativ beeinflußt. Im Resultat zeigen sich heute vielfach nachhaltig gescheiterte Lebensentwürfe, Traumatisierungen und Verzweiflung. Erst nach vielen Jahren des Schweigens haben sie den Mut gefunden, über die schlimmsten Erlebnisse aus ihrer Heimzeit zu reden. Die Berichte schrecken auf, und geben Anlass zu vielerlei Fragen.

      Insbesondere fordern die Erfahrungen ehemaliger Heimkinder zur kritischen Auseinandersetzung mit den Geschehnissen auf. Zum einen geht es darum, einen gesellschaftlichen Mißstand ehrlich zu benennen und nicht in Vergessenheit abzuschieben. Zum anderen stellen sich den heute in der Jugendhilfe tätige Fragen hinsichtlich der gegenwärtigen Praxis und des Umgangs mit Kindern und Jugendlichen. Im Raum steht die Frage: Machen wir heute wirklich alles besser?

      Nicole Walzer:

      Pegina Page, Jahrgang 1943 gehört zu den Frauen, die in den Nachkriegsjahren aufgewachsen ist. Mit wachen Blick ging sie durchs Leben und mit einer gewissen Zähigkeit nahm sie die Härte des Lebens als eine positive Erscheinung an.

      Vermutlich lag es daran, daß sie es nicht mochte, wenn anderen Unrecht geschehen ist. Der Schatten ihrer Kindheit, warf kein gutes Licht in der zertrümmerten Stadt von Berlin, auf das kleine Mädchen.

      Von den Erinnerungen geprägt, schrieb sie 2006 ihr erstes Buch."Der Alptraum meiner Kindheit und Jugend"

      Regina Page engagierte sich viele Jahre ehrenamtlich für ehemalige Heimkinder.

      Die Geschichten von Betroffenen hat sie 2008 in ihrem zweiten Buch verfaßt."STILLE SCHREIE" oder "Wer ist eigentlich Elvis".

      Seit 2006 ist sie mit ihren Vorträgen, "So haben wir es erlebt"

      in Pädagogischen Hochschulen gern gesehen.

      Sie sagt, "Prävention ist wichtig, damit kann ich einen kleinen Teil dazu beitragen kann, daß den Kindern eine bessere Zukunft bereitet wird.

      Zukünftige Pädagogen haben eine große Verantwortung und darauf zu achten, daß so etwas nie wieder passiert.

      Zufrieden mit sich selbst zu sein und sich selbst zu lieben. Nur dann, so die Referentin und Autorin, kann man auch andere Menschen lieben und das Schönste und Wichtigste was wir haben, meint sie noch zum Schluß ist:

      "Sind unsere Kinder und deren Zukunft"Anschauungsmaterial wird von Frau Eppert mitgebracht,

      Kopien können direkt bestellt werden:. Regina-Eppert@web.de

       

      Regina Eppert möchte mit ihrem Vortrag einen Beitrag zur aktiven Auseinandersetzung mit dem Schicksal ehemaliger Heimkinder ermöglichen. Ihr Vortrag bietet Gelegenheit zuzuhören, Fragen zu stellen und Lehren daraus zu ziehen.

       

      "So haben wir es erlebt"

           

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

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